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Sonntag, 17. Juli 2016

Seit du da bist...

Alles neu...jeder Tag ist neu


Seit dreieinhalb Monaten bin ich Mutter. Irgendwie habe ich das Gefühl verloren in 24 Stunden zu denken, in Tagen und in Wochen. Meine Zeit läuft grad anders. Meine Zeit, diese Worte klingen irgendwie nach. Meine Zeit ist nicht mehr nur meine Zeit, es ist unsere Zeit, denn Hanno ist allgegenwärtig, ob er schläft, ob er wach ist, wenn ich schlafe oder koche. Er ist da, immer dabei, sowieso, da er gestillt wird. Nie bin ich länger als eineinhalbstundend allein unterwegs. Und selbst dann ist er dabei, in meinen Gedanken. Das kam sowieso bis jetzt erst zweimal vor. 





Meine Gedanken überschlagen sich oft. Am Anfang war ich zeitweilig wie gelähmt, das Denken daran, nie mehr allein zu sein, denn so fühlt es sich an, wenn man von Null auf Hundert in seiner neue Rolle als Mutter agiert, machte Angst. Ich habe tatsächlich Angst gespürt. Ein hin- und hergerissen sein von Freude und Trauer. Freude über mein Kind und zeitgleich Trauer darüber, dass mein Altes Leben vorbei war. Ein für alle mal. Darf ich so etwas überhaupt denken, muss ich nicht einfach nur dankbar sein. Ein Dilemma. 

Eine Aufgabe, auf die man sich nur bedingt vorbereiten kann. All meine Vorstellungen vom Muttersein, waren trotz intensiver Auseinandersetzung von der Realität in manchen Bereichen weit entfernt. Ich starrte Hanno stundenlang an und konnte und kann es tatsächlich teilweise immer noch nicht glauben, dass er mein Kind ist. Oft höre ich mich ihm sagen, "Du bist mein Kind und ich bin deine Mama! Ich bins, deine Mama!"

Und dann vergehen Tage und Wochen und plötzlich ist man angekommen in seinem neuen Leben. Zumindest meistens. Die Wolke in der man sich befand löst sich auf und plötzlich macht alles Sinn. 


Dafür muss man übrigens nicht Mutter oder Vater werden. Das Gefühl, seinen Herausforderungen nicht gewachsen zu sein, kennt man doch aus seinem Leben. Macher mehr, mancher weniger, aber erleben tut es jeder mal. Der erste Schultag, der Auszug, die erste Trennung. Das Leben verändert sich, bringt Neues - neue Jobs, neue Freunde, neue Partner, neue Herausforderungen. Und wenn man zurückblickt, hatte jede Zeit auch Gutes, Lehrreiches, Freudiges, Spaßiges. Leben heißt Veränderung - kein Tag ist gleich. Manche Tage machen einfach Angst. Jahre später, mit Abstand und Klarsicht, kann man das oft nicht verstehen. War doch alles gar nicht so schlimm, oder zumindest hat man es gemeistert bekommen, meistens. Abgesehen von Dingen, die nicht wirklich zu meistern sind, die man hinnehmen muss.

Oft kommt mir der zuvor so oft zitierte Satz, "Du wirst die Welt mit Kinderaugen neu entdecken!", in den Sinn. Das ist so, weil sich diese kleinen Menschen so rasend schnell entwicklen und wirklich jeden Tag viele neue Dinge kennenlernen und erobern. Sie sind erschrocken und neugierig zugleich. Plötzlich ist alles zu viel und nur Mamas oder Papas Arm hilft. Aber vor allem ist mir dieser Satz aber so wichtig, weil ich dadurch so viel verstehe. Ich versteh, dass es menschlich ist, Angst vor neuem zu haben. Freude und Leid nebeneinander zu spüren. Kindern gesteht man das einfach zu. Als Erwachsener aber, soll man alles meistern. Oft denke ich an mein "inneres Kind" und beruhige mich. Neues darf Angst machen, man darf auch verzweifeln, egal vor welche Herausforderung man gestellt wird, sich Zeit lassen und langsam handeln, Fehler machen. Das durfte ich als Kind doch auch und wurde in solchen Momenten schützend in den Arm genommen. Und beim Blick zurück sehen ich, dass der Weg das Ziel ist.

Mittwoch, 15. Juni 2016

Plötzlich Eltern

Goodbye altes Leben - willkommen in der Elternwelt




Warum nicht einfach genießen?


Ist das eine Frage der Einstellung zum Leben? Liegt es nur an den Babys, die zeitweilig wirklich anstrengend sind? Meine Gedanken kreisen immer wieder um genau die Sache...Ist alles viel schlimmer, seit ich Mutter - wir Eltern sind? Ist das Leben zwangsläufig fremdbestimmt durch den kleinen Minimenschen? Ist das Glas jetzt halb leer? 
Im Kontakt mit Freunden und Bekannten, die genau wie wir junge Eltern sind, kommt es mir vor, als gäbe es zwei Lager. An keiner Stelle im Leben ist mir das bewusster vor Augen geführt worden. 

Die Nächte mit Baby sind ganz klar anders als die Nächte ohne Baby. Dies trifft gleichermaßen für den Tagesablauf zu. Nichts ist wie vorher. Wie oft habe ich den Satz gehört ..."Du gibst dein eigenes Leben mit der Geburt deines Kindes für die nächsten Jahre an der Garderobe ab und findest die Abholmarke nicht wieder!" Ehrlich gesagt kann ich das in gewisser Weise voll unterschreiben, aber nicht in jeder Hinsicht. Trotzdem macht es Angst. Wie oft bin ich in den vergangenen Wochen nachts hochgeschreckt und war fast fassungslos über die Anwesenheit von Hanno - ganz schlaftrunken und kurzfristig überfordert mit dem Gedanken diese unglaubliche Verantwortung zu tragen. Träume in denen Hannos Papa nachts in der Wohnung schlafwandelte und vergebens den Kleinen suchte, den ich ihm in seinem Traum gegeben hatte um nach ihm zu schauen und den er doch nur kurz auf unser Bett gelegt hatte und der jetzt einfach verschwunden war. Er war nicht aufzufinden, nirgends, nicht im Schrank, nicht unter dem Bett oder in der Schublade. Dieser Moment zeigt so schön, was es bedeutet `plötzlich` Mutter und Vater zu sein. Ein klarer Fall von aktiver Rollenidentifikation. Tagsüber funktioniert es meist gut, manchmal funktioniert man auch einfach nur, weil für Gedanken kaum Zeit bleibt. Nachts dann, wenn das Ich, das Es und das Über - Ich in Konversation kommen, passiert die wesentliche Identifikation.


War wirklich alles besser?



Ich glaube, dass das mindestens so eine große Entwicklungsaufgabe ist, wie das Überleben der eigenen Pubertät. Einen Herausforderung, aber wenn man zurück denkt, doch eine ziemlich coole Zeit. Man hing in der Kindheit fest und plötzlich soll man erwachsen sein, sich erwachsen verhalten, Erwartungen erfüllen. 
Nichts ist wie vorher. Die Frage die ich mir Stelle, ist, ob es vorher alles besser war. Klar ist ausgiebiger Schlaf cool, spontanes um die Häuser ziehen, spontaner Urlaub am anderen Ende der Welt - nichts kann einen aufhalten - nichts ist zu weit, zu spontan, zu wild.
In den meisten Fällen haben sich die jungen Eltern bewusst für ein Baby entschieden, zumindest in meinem Alter. Ihnen war, wie wohl auch Müttern und Vätern, die spontan überrascht wurden von einer Schwangerschaft, ziemlich bewusst, dass sich vieles ändern wird. Warum, wenn ich dass doch weiß, lege ich die Messlatte der neuen Lebenssituation dann für mein neues Leben mit Baby an, glorifiziere das "alte" Leben, was einfach ist, denn es ist ja vorbei. Will ich mir das leben künstlich schwer machen?Ist es, um eine Auseinandersetzung mit der Elternrolle zu ermöglichen? Sind einfach viele Menschen defizitorientiert? War mir einfach nicht klar, dass meine Nächte vielleicht nur noch aus gestückelten, einstündlichen Schlafphasen bestehen? War mir nicht klar, dass ich abends nicht mehr spontan auf ein Konzert kann?


Ist dein Glas voll oder ist dein Glas halb leer? 


Warum nicht einfach glücklich sein? Ja,es ist mir bewusst,dass das nicht immer geht, aber vielleicht kann man sich noch öfter vor Augen führen, dass Elternsein auch wahnsinnig großes Glück ist!
Freu dich doch an den Stunden die du schlafen kannst - die Stunden, die es dein kleines Baby schon durchhält! 
Freu dich darüber, die Welt mit Kinderaugen ganz neu zu entdecken. Übrigens ein Satz, den ich mindestens so oft gehört habe, wie den bereits zitierten, mein Leben an der Garderobe abzugeben.
Freu dich über Zweisamkeit, wenn der kleine Mensch nicht alleine einschlafen will, sondern einfach nur deine Nähe braucht. Wie lange wird das wohl sein? Kennt ihr die Worte eurer Eltern, wie schnell es ging, dass ihr groß gewesen seid?
Freu dich über Entwicklungsschübe, dein Baby hat danach viele neue Fähigkeiten.
Sie doch viel öfter das Positive an deinem neuen Leben und mess es nicht an deinem alten Leben oder der Lebenssituation andere Menschen. Dabei schneidest du schlecht ab, denn höher, besser, schneller, weiter ist immer zu finden. 
Ist Veränderung nicht einfach ganz normal? Bringt Veränderung nicht auch viel Entwicklung mit sich?
Besinn dich auf dich - auf euch und denk an dein halb volles Glas. 





Dienstag, 26. Januar 2016

Vom Premiumkosmetik - Junkie zum Naturkosmetik- Fan! Was steckt eigentlich in deiner Kosmetik? Ich habe für euch die App Codecheck getestet!

Wenn man erwachsen wird, fängt man an, sich immer mehr Gedanken über seine Gesundheit und die Gesundheit der Freunde und Familie zu machen. So weit so gut. Jetzt bin ich schwanger und da dreht sich das Gedankenkarussel in einer noch ganz anderen Dimension. Was darf ich? Was darf ich nicht? Was schadet den Baby eventuell? Und was sind das eigentlich für Stoffe, die ich täglich benutze.

 "Du darfst dir auf keinen Fall die Haare färben!", war einer der ersten Sätze einer Freundin, als ich ihr davon erzählte, dass ich ein Baby bekomme. Das mit dem Haarfarben war mir nicht ganz neu-ich war mir sicher, dass mein Friseur eine Alternative für mich bereithalten würde. Gerade ich- ich lasse alle vier Wochen meine Ansätze färben, weil ich es nicht ertrage einen Hauch von einem Ansatz zu haben. Ich färbe seit 10 Jahren und zwar nicht, weil ich meine Haarfarbe nicht mag- ganz im Gegenteil, sondern weil ich zu den Frauen gehörte, die schon mit knapp Mitte 20 graue Haare hatten. Das mit dem Haarfarben war mir nicht ganz neu-ich war mir sicher, dass mein Friseur eine Alternative für mich bereithalten würde. Vielleicht erscheinen diese Gedanken vielen als nebensächlich, mir jedoch ist es wichtig und gehört für mich zu meiner Beautyroutine. 

Sie erzählte mir von der App Codecheck und ich fing kurzerhand an zu checken. Meine Handtasche bot einiges an Beautyprodukten - Lippenpflege, Handcreme, Concealer und eine kleine Tube Sonnencreme.
Ich scannte den Barcode und erhielt zu jedem einzelnen Produkt eine Rezension zu Inhaltsstoffen und was diese, wenn sie bedenklich sind in meinem Körper verursachen können - und in meinem Fall nicht nur in meinem Körper, sondern auch in dem des Babys.

Unbedenkliche Produkte werden mit einem durchgängig grünen Kreis dargestellt. Je mehr Inhaltsstoffe bedenklich sind, sowohl gesundheitsschädlich, als auch naturschädlich, wie zum Beispiel Palmöl, wird ein Teil des Kreises rot dargestellt und zusätzlich unten aufgeführt.


Ich habe viele Jahre im Beautybereich gearbeitet und habe mir dabei nur selten Gedanken gemacht um Inhaltsstoffe und Fakten wie Anbaubedingungen, wie etwa zur Gewinnung von Palmöl.
Ich war ein Premiumkosmetik-Junkie, was fast klar ist, wenn man an der Quelle sitzt. 
Und auch jetzt kann ich mich nicht freisprechen davon, großer Fan zu sein von einzelnen Premiumprodukten, die der Markt zu bieten hat. Jedoch spare ich diese gerade komplett aus.

Ich habe mich sofort dazu entschieden alle Produkte aus meinem Badezimmer zu verbannen, die in irgendeiner Weise schädlich für mich oder die Natur sind. Das war zwar eine radikale Entscheidung, aber es funktionierte erstaunlich gut. Mein Freund macht das schon seit Jahren - ohne jeglichen Tamtam. Die größte Überraschung war, dass ich super tolle neue Produkte wie Beispielsweise Eau Thermale von Avene, Pot Of Gold Babybalm, Weleda Skin Food und Alverde Perfekter Teint für mich entdeckt habe - deren Wirkung nicht schlechter ist, als die der Premiumprodukte der herkömmlichen Kosmetikindustrie und oftmals sehr viel preiswerter. Innerhalb des letzten halben Jahres habe ich zudem festgestellt, das einige Firmen hekömmliches Palmöl durch Biopalmöl ausgetauscht haben. Das ist doch mal was!


Darüber hinaus kannst du mit der Code-Check App auch Lebensmittel, Babyb und Kinderspielzeug, Haushalts - und Reinigungsprodukte sowie einige elektronische Geräte checken.
Meine Haare werden jetzt mit Henna gefärbt - und nein, sie sind nicht rot! Es gibt alle möglichen Farben auf Hennabasis. Meine goldbraunen Haare sind weiterhin goldbraun. Es ist niemandem aufgefallen, allerdings wurde ich mehrmals mahnende daran erinnert, dass ich mir meine Haare in der Schwangerschaft und Stillzeit keinesfalls mit herkömmlichen Färbemitteln färben sollte. 
Ich weiß, dass die Meinungen dazu sehr geteilt sind, jedoch hat mir selbst mein jahrelanger Friseur davon abgeraten. Ich habe einen tollen Friseur in Köln gefunden, der mir von nun an die Haare färbt. Erstaunlicherweise hält die Farbe genauso gut, wie andere Farbe. das hat mich erstaunt.  Das macht es einfach,  auch nach der Schwangerschaft dabei zu bleiben und auf herkömmlich Färbung zu verzichten. Hierfür lege ich euch Dirk Holstein von friseur-d2h.de ans Herz. Er bietet auch eine ganze Menge an unbedenklichen Pflegeprodukten an, denn mehr Pflege braucht hennagefärbtes Haar definitiv.

Dienstag, 17. November 2015

NATÜRLICHE DÜFTE AUS DEM GARTEN DER NATUR - WELEDA Eaux NaturellesPafumées


Natürlich Düfte aus dem Garten der Natur 

Seit ich schwanger bin, stehe ich so unglaublich auf Aromen. Ich war auch vorher unglaublich geruchsempfindsam, doch zur Zeit nutze ich verschieden Aromen tatsächlich, um mich besser, wacher, vitaler zu fühlen. Die Düfte von Zitrone, Grapefruit und Mandarine helfen beispielsweise gut bei Übelkeit und sind außerdem stimmungsaufhellend und erweckend. Lavendel und Vanille beruhigen und gleichen aus. Sobald man unsere Wohnung betrifft, befindet man sich in einer Duftoase. 
WELEDA hat in den letzten Wochen die Eaux Naturells Parfumées Serie gelauncht und ich durfte die Düfte exklusiv testen. Die WELEDA Philosophie steht für Natürlichkeit in Bio- Qualität - ich persönlich finde das speziell seit meiner Schwangerschaft mehr als wichtig.

Ich bin tatsächlich sehr wählerisch, aber natürliche Düfte funktionieren fast immer.

Jardin de Vie Agrume ist ein sonnig warmer Duft, voller Lebensfreude
mit Grapefruit, Mandarine und Sandelholz. 
Jardin de Vie Rose ist der zart blumige Duft von Romantik mit Rose, Rosenholz, Ylang - Ylang.
Jardin de Vie Grenade ist der Duft eines zeitlosen orientalischen Gartens der Fantasie mit Orange, Havanna und Vanille.
Preislich liegen alle Düfte bei 19,99€.
Mein Favorit ist definitiv Jardin de Vie Argume.